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Wettertagebuch - der Februar 2026 |
Zu den Wetterdaten: |
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01.02.2026 So |
Ausgesprochen kalt beginnt der Februar, Hoch "Daniel" erstreckt sich weiträumig über Skandinavien und Osteuropa. In einer östlichen Strömung gelangt arktische Polarluft in den Fläming, gepaart mit mäßigem Dauerfrost. Das Firmament ist bedeckt mit grauem Hochnebel, nur selten erscheinen ein paar kleine Aufhellungen. |
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02.02.2026 Mo |
Das seit mehreren Tagen anhaltende Gerangel der Luftmassen über Deutschland hält an - milder Westen und Südwesten gegen einen eiskalten Nordosten in Vorpommern. Die Ausläufer von Atlantiktiefs erreichen den Westen, zerschellen aber am allmächtigen Skandinavienhoch Daniel. Wieder bleibt es bei mäßigem Dauerfrost, die seit dem Vormonat liegende Schneedecke hat Bestand (5 cm) und verharscht allmählich. |
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03.02.2026 Di |
Unverändert rennen Atlantiktiefs gegen den Hochdruckblock Daniel an und schaffen es im Bodendruckfeld nicht zum Fläming. Die östliche Strömung bleibt erhalten, wobei es doch von mäßigem Frost zu leichtem Frost (>-5°C) übergeht. Sonnenschein ist seit Monatsbeginn Fehlanzeige, Hochnebel bedeckt den Himmel. |
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04.02.2026 Mi |
Die Blockade hält an, heute rennt Irlandtief "Romina" vergeblich gegen Finnlandhoch Daniel an. Zwar kommt die Zyklone etwas weiter voran als ihre Vorgängerinnen, es bleibt aber bei leichtem Frost. Am Nachmittag hellt das Firmament etwas auf, eine fahle Sonne scheint durch lockeren Stratocumulus und Altocumulus stratiformis. Gefährlich: in der Nacht droht durch die nahende Warmfront des Tiefs gefrierender Regen. |
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05.02.2026 Do |
Der Ernstfall ist eingetreten, eine detachierte Warmfront greift von Süden her auf den Osten Deutschlands mit der berühmt- berüchtigten "Warmen Nase" über. Es beginnt kurz nach Mitternacht mit Eiskörnern, die sich noch locker wegfegen lassen. Doch am Morgen folgt nerviger, lang anhaltender gefrierender Regen, der fast bis 20 Uhr anhält und auf dem gefrorenen Boden einen permanent wachsenden Eispanzer hinterlässt. Gleichzeitig steigt die Temperatur Richtung Gefrierpunkt, am Abend kann der gefährlich glatte Gehweg vor dem Haus endlich mit Sand abgestumpft werden. |
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06.02.2026 Fr |
Eingefahrene Wetterlage (am ehesten SEz), milder Südwesten, kalter Nordosten. Heute liegt der Fläming im Grenzbereich, leichtes Tauwetter setzt ein. Mangels Wind bildet sich eine Dunstschicht aus, ein komplett grauer und dunkler Tag bei Tmax 1°C. Festlandhoch Daniel bekommt Gesellschaft vom Nordmeerhoch "Emmeram", beide blockieren die okkludierte Front von Irlandtief "Stephie" über dem Südwesten Deutschlands. |
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07.02.2026 Sa |
Heute erreicht uns von Südwesten her die schwache Okklusion von Irlandtief Stephie, während Hoch Emmeram über Skandinavien die Stellung hält. Unter grauem Stratus nieselt es bei leichten Plusgraden am Mittag leicht, der harte Schnee taut nur langsam. Es bleibt deutschlandweit beim Temperaturgefälle zwischen Südwesten und Nordosten. |
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08.02.2026 So |
Wetterlage und Druckgebilde unverändert, siehe gestern. Unter grauem Himmel siecht die mittlerweile durchbrochene, harte und glasierte Schneedecke so vor sich hin. Hohe Feinstaubbelastung seit ein paar Tagen. |
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09.02.2026 Mo |
Allmählich bahnt sich eine Umstellung der Wetterlage zum Großwettertyp WEST an, Hoch Emmeram verlagert sich langsam von Skandinavien nach Südosten, gleichzeitig klopft der Atlantik mit Frontensystemen an. Am Standort ist davon heute noch nichts zu spüren, es herrscht dichter Hochnebel bei 1°C fast ohne Tagesgang. |
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10.02.2026 Di |
Südliche Westlage, Hoch Emmeram zieht sich zum Donbass zurück, während das Frontensystem von Irlandtief "Tamara" den Westen Europas erreicht. Präfrontal bleibt es im Fläming noch trocken, es steht sogar ein ausgesprochen sonniger Tag ins Haus. Lediglich vereinzelte Haufenwolken und dünner Cirrus fibratus zeigen sich, mit Tmax 6°C beginnt die alte Schneedecke verstärkt zu schmelzen. |
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11.02.2026 Mi |
Die südliche Westlage macht es sich über Europa gemütlich, genau wie die eingelagerten Tiefs. Heute erreicht uns die okkludierte Front von der gestern erwähnten Tamara, die sich als Rinne von den britischen Inseln nach Polen erstreckt. Diese beehrt uns mit milder Temperatur, leichtem Regen, weiterer Schneeschmelze und fast strukturlos bedecktem Himmel. |
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12.02.2026 Do |
Wetterlage weiterhin WS, heute wandert Tief "Ulrike" von Frankreich über Deutschland nach Polen. Es versorgt uns mit lang anhaltendem, leichtem Regen bei milden 8°C. Es kommen 8 mm zusammen, dies bei überwiegend mehrschichtiger Bewölkung. |
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13.02.2026 Fr |
Ein Trog liegt über Mitteleuropa, in dem sich drei Zyklonen herum tummeln. Dementsprechend bleibt es bei bedecktem Himmel, mäßig kaltem Wetter und leichtem Regen / Schneeregen. 2,4 mm Niederschlag werden gemessen, die Prognosen versprechen reichlich weiteren Niederschlag - der Februar rettet uns möglicherweise vor einem deutlich zu trockenen Winter. |
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14.02.2026 Sa |
Weiterhin TrM (Trog Mitteleuropa), nachdem Tief Ulrike nach Weißrussland abgewandert ist, sickert auf dessen Rückseite von Norden her eine kältere Luftmasse ein. Gleichzeitig streckt das endlich wieder vorhandene Azorenhoch einen Keil Richtung Skandinavien aus. Heute pendelt die Temperatur um den Gefrierpunkt, es ist bedeckt mit Wolken der tiefen Gattungen. |
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15.02.2026 So |
Der gestern erwähnte Keil des Azorenhochs legt sich heute als Zwischenhoch "Felix" über Mitteleuropa und lässt endlich wieder die Sonne scheinen. Lockere Haufenwolken lösen sich am frühen Nachmittag bei einer Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt auf, abends sinkt selbige zügig ab. Aber von Westen her naht schon die Warmfront von Färöertief "Walli". |
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16.02.2026 Mo |
Die okkludierende Front von Tief Walli bewegt sich nur zögerlich in Richtung des Standorts, es wird ein Eistag mit leichtem Frost registriert. Fast durchgehend ist es bedeckt, nur am Mittag erscheint schüchtern die Sonne. Die aufgleitende Warmfront verursacht leichten Schneefall, insgesamt ca. 2 cm. |
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17.02.2026 Di |
Tief Wally erstreckt sich rinnenförmig vom Nordwesten nach Südosten über Deutschland und verursacht leichten Schneefall. Das Ganze bei Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt, die mittlerweile stärkere Globalstrahlung lässt die Schneedecke nicht so richtig wachsen. Ansonsten ist es bedeckt mit grauer, strukturloser Bewölkung. |
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18.02.2026 Mi |
Eine diffizile Lage hat sich eingestellt, heute wandert das kleine Zwischenhoch "Gerd" über Deutschland hinweg zur Ostsee. Viel schafft es nicht, zumindest reißt die Hochnebeldecke kurzzeitig auf. Ansonsten beginnt von Westen her der Angriff milderer Luftmassen, die mit dem Randtief "Yael" (Frankreich) den Südwesten erreichen und eine Luftmassengrenze über dem Südwesten Deutschlands initiieren. Der Fläming bleibt davon verschont, nach leichten Plusgraden am Morgen folgt tagsüber leichter Frost. |
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19.02.2026 Do |
Mit leichtem Frost geht es weiter, es beginnt jedoch eine grundlegende Umstellung der Wetterlage auf den Großwettertyp West. Heute zeigt der Winter letztmalig noch seine Zähne und liefert einen knappen Eistag ab, aber langsam wird man ihm überdrüssig. Das flache Hoch Gerd ist jedoch noch präsent und wehrt die Attacken von Frankreichtief Yael ab. Resultat ist aufziehender Cirrostratus fibratus mit einem 22°-Ring, gefolgt von Altocumulus. |
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20.02.2026 Fr |
Erstaunlich lange hält der kleine Gerd die von Westen her anstürmenden Zyklonen ab, wir erleben heute einen sonnigen Tag mit leichten Plusgraden. Es überwiegen Eiswolken in Form von Cirrus und Cirrocumulus stratiformis, erst am Abend verdichten sich von Westen her mittelhohe Schichtwolken. |
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21.02.2026 Sa |
Nach einer letzten Frostnacht bricht der Atlantik mit aller Macht durch, Umstellung auf Wetterlage Wz (West zyklonal). Das Frontensystem von Skandinavientief "Zantina" spült mit aller Macht den Winter weg, die Temperatur steigt schnell auf fast 10°C. Die Sonne zeigt sich nur selten, meist ist es bedeckt mit dicht gedrängtem Cumulus, darüber lockerer Altocumulus stratiformis. Vormittags regnet es, insgesamt 3,2 mm, letzte Schneereste schmelzen. |
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22.02.2026 So |
Es geht rasant weiter, heute erreicht das okkludierende Frontensystem von Islandtief "Alina" den Fläming. Und zwar mit dichter Bewölkung in Form von Stratus und Nimbostratus praecipitatio, der zeitweise konvektiv verstärkt daherkommt. Somit wird ein sehr milder und nasser Tag verzeichnet, 13 mm Regen, keine Sonne. |
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23.02.2026 Mo |
Weiterhin straffe Wetterlage Wz, nach Durchzug der Front von Alina erreicht uns eine bodennah sehr milde, in der Höhe aber kalte Luftmasse. Bei lebhaftem Westwind (Böen 7 Bft) steigt die Temperatur auf 12°C. Wir erleben einen Wechsel aus langen sonnigen Phasen (im Lee des Harzes), gepaart mit Schauerzellen. Diese liefern am Morgen und am Abend insgesamt 6 mm Regen ab, der Februar hat sein Niederschlagssoll übererfüllt. |
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24.02.2026 Di |
Umstellung auf die Wetterlage SWa (Südwest antizyklonal), gestützt von einem Höhenrücken erreicht Hoch "Heiko" den Süden Deutschlands. Es bleibt sehr mild und bedeckt mit Cumulus und Stratocumulus, erst am Abend reißt die Wolkendecke auf. Naturgemäß sinkt danach die Temperatur schnell Richtung Gefrierpunkt. |
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25.02.2026 Mi |
Der Frühling sendet erste Signale Richtung Fläming, wir liegen an der "warmen" Westflanke vom Hoch Heiko. Nach einer noch kühlen Nacht steigt die Temperatur tagsüber zügig auf zweistellige Werte. Abgesehen von seltenen Eiswolken zeigt sich ein herrliches Himmelsblau, auch am Abend bleibt es trotz wolkenlosem Himmel mild. |
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26.02.2026 Do |
In der Wetterlage Südwest antizyklonal ist es ungewöhnlich mild, die Temperatur steigt auf fast 15°C. Gelegentlich erscheint Cirrus fibratus, am Nachmittag sogar kurz Cirrocumulus stratiformis in Form von kleinen Schäfchenwolken. Obwohl es am Abend aufklart, bleibt es weiterhin mild. |
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27.02.2026 Fr |
Heute ist der Vollfrühling eingezogen, die Temperatur steigt in der südwestlichen Strömung auf 20°C, und das im Winter. Die Frontalzone liegt über Nordeuropa, Russlandhoch Heiko blockiert die anrennenden Frontensysteme atlantischer Tiefs. Lediglich etwas Saharastaub verirrt sich zum Standort, gepaart mit ein paar dünnen Eiswolken. Trotz klarem Himmel ist es auch am Abend noch sehr mild. |
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28.02.2026 Sa |
Am letzten Tag des Winters zerbröselt die Kaltfront vom kleinen Nordseetief "Doreena" über dem Nordwesten Deutschlands, der Fläming verbleibt im Warmsektor. Somit steigt die Temperatur wieder auf ungewöhnlich milde Werte, Tmax 19°C. Tagsüber wechseln sich wolkenlose Phasen mit dünnem Cirrostratus nebulosus ab, ab 17 Uhr folgt dünner Altostratus, an dem sich ein schönes Abendrot ausbildet. |
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