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Flämingwetter

Wetterbeobachtungen Februar 2012 im Fläming

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Wetterdaten 2012

Beobachtungen

Klassifikation

Wetterarchiv

Lichteffekte

Prognosen

Wetter Januar 2012

Wetter März 2012

01.02.2012 Mi

Zum Monatsbeginn sinkt die Temperatur auf zweistellige Minusgrade, bei trockenem und eiskaltem Wind aus Nordosten. Die Großwetterlage ist nach wie vor Nordost antizyklonal (NEa), subpolare Luftmassen (cP) strömen mit aller Macht in den Fläming.

Die extremste Kaltluftmasse vom Typ cA (kontinentale Arktikluft) wird uns wohl nicht erreichen, sie zerbröselt allmählich über der Ostsee.

Außer kurzzeitig sichtbarem Cirrus uncinus am frühen Morgen blieb es den ganzen Tag über wolkenlos, die mittlerweile etwas höher stehende Sonne konnte der seit Freitag liegenden Schneedecke jedoch noch nichts anhaben.

02.02.2012 Do

Anormal kalt in ganz Europa, die Quecksilbersäule fällt weiter.
Am Morgen -17°C bei absolut wolkenlosem Himmel und Nordostwind, der nur wenig nachgelassen hat.

Über der Ostsee liegt ein kleines Höhentief, diabatische Effekte über dem noch relativ warmen Wasser lösen Konvektionen aus, die an den Küstengebieten streifenweise Schneefälle bringen (Lake-Effekt).

Temperaturanomalie Februar 2012

03.02.2012 Fr

Am Morgen eine obere Lichtsäule, die sich nicht an Cirrus, sondern an langsam fallenden Eiskristallen ausbildete.

Die bedrohlich wirkenden Wolken am oberen Bildrand sind harmloser Cumulus fractus humanogenitus, kondensierter Dampf.

Am Nachmittag unverhofft mächtige Quellwolken im Nordosten, die eine zusätzliche Neuschneeauflage von einem halben Zentimeter brachten.

Ansonsten - im Osten nichts Neues, der Fläming liegt nach wie vor in der östlichen Bodenströmung des russischen Kältehochs Dieter, zweistellige Minusgrade am Abend.

Obere Lichtsäule

04.02.2012 Sa

Unveränderte Großwetterlage, zweistellige Minusgrade.

Die derzeitigen Modellberechnungen zeigen in der Mittelfrist keine Änderung der Wetterlage, maximal eine leichte Frostabschwächung.

05.02.2012 So

Ein stark ausgeprägter Höhentrog liegt über Europa, am Boden bleibt aber nach wie vor Hoch Dieter wetterbestimmend. Ein Keil der Antizyklone liegt über dem Fläming, nach wie vor strömt Kaltluft ein.

Tagsüber Cumulus und Stratocumulus, aus den Wolken fallen einzelne Schneekristalle. Das Ergebnis ist im Bild zu sehen, bei Sonnenuntergang bildeten sich Lichtsäulen, besonders die untere tritt deutlich zutage.

untere Lichtsäule

06.02.2012 Mo

Will der Februar etwa ein ganz Großer werden? Grimmige Kälte unter -20 °C und Kaltwind aus Nordosten. Am Boden erstreckt sich ein langer Kaltluftfinger von Nordrussland bis in das Mittelmeer.

In der Höhe beginnt ein Abschnürungsprozess des langnasigen Höhentrogs, was am Boden den Brückenschlag zwischen der Antizyklone Dieter und einem Keil des Azorenhochs ermöglicht.

07.02.2012 Di

Nachtsüber aufziehende Schichtbewölkung, die am Vormittag als Altostratus translucidus klassifiziert werden kann - trotz der Wolkenschicht noch zweistellige Minusgrade.

Der Fläming liegt nach wie vor unter einer lang gestreckten Hochdruckbrücke, die von Sibirien bis zum Westatlantik reicht.

08.02.2012 Mi

GWL Hoch Fennoskandien (HF), auf der Südflanke haben sich heute etwas mildere Luftmassen mit einhergehender Frostabschwächung durchgesetzt.

Am Vormittag noch leichte Bewölkung mit Altocumulus stratiformis perlucidus, im weiteren Tagesverlauf wolkenlos. Abends wieder schnell ins bodenlose sinkende Temperaturen.

09.02.2012 Do

Wetterlage NEa (Nordost antizyklonal), ein Höhentief zeichnet sich auch im Bodendruckfeld als Minitief Lucina mit Kerndruck von 1015 hPa ab und zieht von der Ostsee über Polen Richtung Alpen.

An der Vorderseite vormittags etwa 4 cm Schneefall bei Temperaturen, die erstmals in diesem Monat fast bis zum Gefrierpunkt steigen.

Bei Durchzug der Kaltfront mit stark barokliner Zone nochmals 0,5 cm Schnee, danach wieder deutlich kälter werdend.

Die seit dem 28. Januar liegende Schneedecke war mittlerweile auf 5 cm sublimiert und zusammengesackt, durch den Neuschnee sind es wieder etwa zehn Zentimeter.

Schnee im Februar 2012

10.02.2012 Fr

Wolkenlos und sehr kalt, schwacher Wind aus nordöstlichen Richtungen, am Abend wieder strenger Frost.

Der Kern von Hoch Dieter liegt über Südskandinavien, die Hochdruckzone reicht bis nach Westfrankreich. Ein schräg liegender Höhenkeil erstreckt sich in 550 hPa bis Finnland und verlagert sich allmählich südwärts.

11.02.2012 Sa

Vormittags leichter Schneefall, im Tagesverlauf aufklarend (Bild), nach wie vor strenger Frost.

Das Bodenhoch Dieter II erstreckt sich von Dänemark bis Großbritannien und wird von einem Höhenhochkeil gestützt, der sich vom Nordatlantik bis zum Baltikum erstreckt.

12.02.2012 So

Die Hochdruckbrücke hat sich südwärts verlagert und reicht derzeit von Wales über Deutschland bis zur Ukraine. Allmählich beginnt eine großräumige Umstellung der Wetterlage, die Nordflanke wird langsam vom Frontensystem eines Nordmeertiefs angegriffen.

Im Fläming am Vormittag noch strenger Frost, gegen Mittag zunehmende Bewölkung: zunächst Cirrus fibratus, schnell gefolgt von Altocumulus stratiformis perlucidus und später von Altostratus- Feldern.

Wenige Schneeflocken am Abend, die Quecksilbersäule sinkt diesmal deutlich langsamer - Ablesung um 23 Uhr: "warme" - 9°C.

Wolken im Februar 2012

13.02.2012 Mo

Bei fallendem Bodendruck überquert die Okklusionsfront des schwachen Ostseetiefs Maike den Fläming, den ganzen Tag über unstrukturierte Bewölkung in Einheitsgrau.

Steigende Temperaturen, aber noch immer unter dem Gefrierpunkt bleibend.

Der Schiffsverkehr auf der Elbe ist seit Anfang des Monats eingestellt, das Treibeis wird zunehmend dichter.

Treibeis Februar 2012

14.02.2012 Di

Die Hochdruckbrücke von Hoch Dieter bis zum Atlantik wurde an der Nordflanke von Tief Olivia endgültig durchbrochen. Nordseeluft dringt nach Deutschland vor, weiter steigende Temperaturen, aber im Fläming noch knapp unter 0 °C.

Tagsüber bedeckt, nachmittags leichter Schneefall, der am Abend in leichten Nieselregen übergeht.

15.02.2012 Mi

Nach 18 Tagen ist die bisher längste und kälteste Dauerfrostperiode des dritten Jahrtausends beendet. Immerhin konnten die leichten Plusgrade die Schneedecke kaum angreifen, nur ein leichtes Anschmelzen an der Oberfläche ist zu verzeichnen.

Derzeit liegt Tief Olivia über Polen, als Gegenspieler erstarkt ein noch namenloses Hoch westlich der britischen Inseln.

In einer straffen nordwestlichen Strömung treiben Cumulus humilis und mediocris - aufgereiht in Bändern - schnell nach Südosten.

Wolken im Februar 2012

16.02.2012 Do

Am Morgen schnell von Nordwesten aufziehender Cirrus uncinus, die Eiswolken erscheinen in herrlichem Kontrast zum blauen Himmel.

Im weiteren Verlauf zunehmend dichtere Wolken in den oberen Stockwerken der Troposphäre.

Schöne Cirrus Wolken

17.02.2012 Fr

Erstmals durchgreifendes Tauwetter, auch nachts frostfrei. In einer nordwestlichen Strömung treiben Cumulus humilis mit sehr tief liegender Wolkenuntergrenze langsam vorüber.

18.02.2012 Sa

Der Fläming liegt im Warmsektor des Nordmeertiefs Quiana bei milden Temperaturen, das langlebige Russlandhoch Dieter wandert allmählich ostwärts ab.

Die Schneedecke im Fläming wird allmählich dünner, hält sich aber nach wie vor tapfer bei 3 bis 4 cm (Bild).

Bis 14 Uhr lockerer Stratocumulus und gelegentlich Cirrus fibratus, danach mehrschichtige Bewölkung.

19.02.2012 So

Tief Quiana nähert sich allmählich Hoch Dieter und liegt mit einem Teilzentrum über Südschweden. Am Nachmittag zieht die Kaltfront über den Fläming, postfrontal dringt Meereskaltluft polaren Ursprungs ein.

Die dichte Wolkenschicht, überwiegend Stratocumulus stratiformis, reißt am Nachmittag teilweise auf.

20.02.2012 Mo

Unter Hochdruckeinfluss scheint die Sonne in klarer, langsam alternder Meeresluft, die an der Rückseite des bisher wetterbestimmenden Höhentrogs einströmte.

Am Boden findet derzeit ein Schulterschluss zwischen dem Keil eines Azorenhochs und dem altbekannten Dieter über Nordwestrussland statt.

Gleichzeitig etabliert sich darüber ein zonal orientierter Höhenrücken, der den Trog in Richtung Mittelmeer abtropfen lässt.

Wolken: Bis zum späten Nachmittag Cumulus humilis und mediocris, die kurz vor Sonnenuntergang von Cirrus fibratus radiatus begleitet werden.

Cumulus Wolken im Februar

21.02.2012 Di

Eine schleifende Kaltfrontokklusion streift den Norden Deutschlands und bringt dem Fläming etwa 2 cm nassen Schnee.

Die Temperaturen bleiben über dem Gefrierpunkt, abends Übergang in leichten Nieselregen.

22.02.2012 Mi

Nach Bodenfrost am Morgen wird es schnell wärmer, die letzten Schneereste des Vortags schmelzen. Leicht bewölkt, Cirrus fibratus radiatus, gelegentlich kleine Felder Altocumulus stratiformis, hin und wieder ein Cumulus humilis.

An der Nordseite einer Hochdruckzone, die sich von Frankreich bis Südosteuropa erstreckt, werden milde Luftmassen herangeführt.

23.02.2012 Do

Typisches Usselwetter, grau in grau, gelegentlich leichter Nieselregen.

Die Hochdruckzone über Südeuropa befördert gemeinsam mit dem Islandtief Ursel feuchte und milde Atlantikluft nach Mitteleuropa. Allmählich wieder Umstellung auf zonale Strömung.

Keine Bilder, alles grau.

24.02.2012 Fr

In einer straffen Frontalzone wird milde Atlantikluft nach Deutschland transportiert. Dichte Bewölkung, überwiegend Stratus und Nimbostratus, gelegentlich Nieselregen.

 

25.02.2012 So

Deutlich kühler, Umstellung auf nördliche bis nordwestliche Luftströmung.

Tagsüber meist dichte Cumulus und Stratocumulus Bewölkung, die gelegentlich aufreißt und den Blick auf schönen Cirrus freigibt.

26.02.2012 Do

Tief Ursel und Hoch Eitel über Westeuropa schaufeln weiterhin kühle Luft aus nordwestlicher Richtung nach Deutschland.

Lockerer Cumulus, am Abend aufklarend; Jupiter, Mond und Venus in Konjunktion.

Lockerer Cumulus im Februar

Jupiter, Mond und Venus nebeneinander

27.02.2012 Mo

Am Morgen ein Feld Altocumulus stratiformis translucidus perlucidus, danach dichter werdende Bewölkung. Aufzug von dichtem Nimbostratus, aus dem sich ergiebiger Regen ergießt.

Steigende Temperaturen, auf der Nordflanke des Hochs über Frankreich strömt milde Atlantikluft in den Fläming.

Altocumulus Wolken

28.02.2012 Di

Um das hoch reichende Hoch über Frankreich wird weiterhin milde Luft maritimen Ursprungs über die Nordsee Richtung Fläming transportiert. Indifferente Bewölkung, grau in grau, gelegentlich Nieselregen.

 

29.02.2012 Mi

Allmählicher Übergang in Großwetterlage HM (Hoch Mitteleuropa), die dichte Bewölkung über Deutschland löst sich aber nur zögerlich auf.

 

 

Wolken Januar 2012

hoch

Wetter März 2012

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