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Flämingwetter

Wetterbeobachtungen Januar 2013 im Fläming

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Wetterdaten 2013

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Prognosen

Wolken Dezember 2012

Wetter Februar 2013

01.01.2013 Di

Am Neujahrstag überquert die Kaltfront von Tief Udine den Fläming, nachmittags setzt anhaltender Nieselregen ein, der bis zum späten Abend anhält. Gleichzeitig schwenkt ein langamplitudiger Höhentrog mit meridionaler Achslage von Westen her über Deutschland ein.

Der Himmel bleibt den ganzen Tag über bedeckt, vormittags Altostratus opacus, gefolgt von Nimbostratus praecipitatio.

Grauer Altostratus

02.01.2013 Mi

Weiterhin mild, auf der Rückseite des Trogs stellt sich allmählich die Wetterlage NW a (Nordwest antizyklonal) ein. Bodenhoch Xerxes liegt über Südwesteuropa und wird von einem breiten Höhenrücken gestützt.

In Mitteldeutschland bleibt es zunächst bei typischem Rückseitenwetter mit dichter Stratocumulus- Bewölkung, nur selten Wolkenlücken.

Wolkenlücke

03.01.2013 Do

Während sich von Südwesten her ein Höhenrücken mit Advektion warmer Luftmassen über Deutschland legt, überquert das Frontensystem des Nordmeertiefs Alfredo den Fläming. Am Morgen teils kräftiger Regen, sehr mild, bedeckter Himmel.

 

04.01.2013 Fr

Zwischen einem Höhenrücken über dem Ostatlantik und einem Langwellentrog liegt eine strömungsparallele Warmfront, die aus nordwestlicher Richtung über Mitteleuropa in Richtung Südosten schleift.
Die von Hoch Xerxes mit Zentrum über der Biskaya herumgeholte Warmluft hat sich mit Feuchtigkeit gesättigt, in der quasistationären Front kommt es zu lang anhaltendem Niederschlag.

Am Morgen noch ein kurzer Blick auf die Sonne in goldenen Farbtönen zwischen Altostratus und Stratocumulus (Bild), es folgte grauer Nimbostratus praecipitatio mit Dauerregen.

Goldene Sonnenstrahlen

05.01.2013 Sa

An der Vorderseite des westeuropäischen Höhenrückens bleibt es bei Zufuhr milder Luftmassen aus nordwestlicher Richtung. In der Stratosphäre findet derzeit eine plötzliche Stratosphärenerwärmung (Major Warming) statt, die Temperatur im 10 hPa Niveau ist in Teilen der Polarregion um etwa 70°C angestiegen.

Die Auswirkung auf den troposphärischen Polarwirbel können erheblich sein und bis zum totalen Zusammenbruch der Zirkulation führen.

Offensichtlich wird auch von den Prognosemodellen wieder zunehmende Meridionalisierung berechnet - ein erneuter Wintereinbruch ist möglich und wird von den Modellen GFS und EZ mittelfristig für das nächste Wochenende aufgetischt. Bild: meteociel.fr

 

Im Fläming bleibt es noch deutlich zu mild und bedeckt. Nur am Vormittag kurzzeitig eine Wolkenlücke, die im unteren Teil des Bildes einen Blick auf die dichte Stratocumulus- Schicht ermöglicht. Diese überzieht schnell wieder den gesamten Himmel, es fällt leichter Nieselregen.

Major Warming Januar 2013

Stratocumulus Schicht

06.01.2013 So

Nach wie vor liegt Mitteldeutschland an der Ostflanke des Höhenrückens, das westeuropäische Hoch schaufelt weiterhin milde Meeresluft aus nordwestlicher bis nördlicher Richtung in den Fläming.

Diese trifft an einer Luftmassengrenze über der Oder auf kontinentale Kaltluft, wird gehoben und verursacht weitere lang anhaltende Niederschläge. Es bleibt den ganzen Tag mild bei grauer, indifferenter Bewölkung und Sprühregen.

Bildquelle: sat24.com

07.01.2013 Mo

Es bleibt bei der milden nördlich/nordwestlichen Strömung, durch zunehmenden Hochdruckeinfluss mit verbundenem Absinken weitgehend niederschlagsfrei.

Der Höhenkeil sich verlagert sich ostwärts und schwenkt über Deutschland ein, trotz antizyklonal geprägtem Wetter bleibt der Himmel fast den ganzen Tag bedeckt. Die Wolken erscheinen nicht mehr strukturlos wie in den letzten Tagen, gelegentlich eine Wolkenlücke (Bild).

Mächtige Wolken

08.01.2013 Di

Bedingt durch den Jahreswechsel und die Langlebigkeit von Hoch Xerxes über Mitteleuropa nehmen derzeit nur männliche Vornamen am Wettergeschehen teil.

Nördlich von Schottland läuft ein kurzwelliger Trog gegen den europäischen Höhenrücken an und tropft teilweise nach Süden ab. Mit dem verbleibenden nördlichen Trogrest korrespondiert das Bodentief Carlos, dessen Warmfront strömungsparallel von Nordwesten her über Deutschland schleift - fast das gleiche Szenario wie am vergangenen Freitag.

Über das Wetter im Fläming lohnt es sich nicht zu reden, Hochnebelsuppe, Dunst und Sprühregen.

09.01.2013 Mi

Unveränderte Wetterlage, die schleifende Front von Tief Carlos verlagert sich langsam ostwärts.

Es bleibt bei Usselwetter, im Angebot sind heute Sprüh- und Nieselregen, garniert mit grauem Himmel. Die Flämingböden sind bis in eine Tiefe von 60 cm mit Feuchtigkeit übersättigt (violette Markierung rechts unterhalb vom Bildzentrum, Bildquelle dwd.de).

Die Sonnenscheindauer der ersten Dekade dieses Monats stellt Minusrekorde auf, gefühlt waren es bisher nur wenige Minuten.

hohe Bodenfeuchtigkeit

10.01.2013 Do

Umstellung der Wetterlage auf N z (Nord zyklonal), der bisher östlich von uns liegende Trog über dem Nordwestrussland dehnt sich Richtung Südwesten aus.

Die zonale orientierte Kaltfront des korrespondierenden Bodentiefs Carlos mit Zentrum über Osteuropa zapft die über Skandinavien liegende Kaltluft an, die zügig südwärts voran kommt und die Mitte Deutschlands flutet.

Gleichzeitig erstarkt über dem Norden Skandinaviens Hoch "Annegret", was die Kaltluftproduktion über Nordeuropa weiter entfacht.

Am Vormittag konnte man endlich wieder einen Blick auf blauen Himmel erhaschen, wenn auch nur aus der Ferne.

Nachmittags ausdauernder Regen aus dunklem Nimbostratus praecipitatio, am Abend wird es schnell kühler, gegen 18 Uhr fällt der erste Schnee des Jahres 2013.

Der erste Schnee 2013

11.01.2013 Fr

Die skandinavische Kaltluftmasse vom Typ xP hat postfrontal ganz Deutschland geflutet, die Temperatur sinkt unter den Gefrierpunkt.

Nach Abzug von Stratocumulus stratiformis öffnet sich ein strahlend blauer Himmel. Am Nachmittag zunehmend dichtere Bewölkung - zunächst Cumulus mediocris radiatus, anschließend bedeckt und bis zum späten Abend leichter, aber ausdauernder Schneefall.

Endlich klarer Himmel

12.01.2013 Sa

Großwetterlage HF z (Hoch Fennoskandien zyklonal), Deutschland liegt zwischen zwei Höhentiefs über Polen und dem Ärmelkanal. Hoch Annegret über Skandinavien und die Okklusion des Tiefs Carlos über Osteuropa transportieren Kaltluft nach Mitteldeutschland, weiterhin Dauerfrost.

Bis zum Nachmittag dominieren hohe Wolken, im Bild feiner Cirrus fibratus, der sich teilweise zu Cirrocumulus lacunosus umformt. Abends zunehmend dichterer Stratocumulus, die Okklusionsfront streift von Norden her den Fläming, wieder leichter Schneefall.

In der vergangenen Nacht lag ein streifenförmiges Schneefallgebiet direkt über dem Verlauf der Elbe, was die Ausbildung eines kleinen Lake-Effekts im Binnenland vermuten lässt.

Feiner Cirrus fibratus

13.01.2013 So

An der Südflanke des Skandinavienhochs strömt weiterhin Kaltluft aus östlicher Richtung nach Mitteleuropa, es bleibt bei leichtem bis mäßigem Frost. Gleichzeitig intensiviert sich ein Tief über dem Mittelmeer, das sich ostwärts verlagert.

Im Fläming ist der Himmel zunächst leicht bewölkt mit Altocumulus stratiformis und lockeren Cumulus- Flocken, am späten Nachmittag zieht von Osten her Stratocumulus auf - ein Höhentief zieht von Polen Richtung Nordsee.

14.01.2013 Mo

Es bleibt winterlich, über Mitteleuropa erstreckt sich ein weit amplifizierter Trog mit leicht südwestwärts gerichteter (positiver) Achslage. Der eingelagerte Kaltlufttropfen ist heute zur Nordsee abgewandert und übernimmt allmählich die Funktion eines zyklonalen Steuerzentrums.

Weiter südlich steuert das Mittelmeertief Eckhard auf einer Vb - Zugbahn nordostwärts, sein Niederschlagsgebiet liegt noch südlich von Deutschland.

Vormittags dichter Altocumulus opacus, der sich mittags auflöst, es erscheint Cirrostratus fibratus, der darunter stationär liegende Cumulus (Bild) ist eine "Kühlturmwolke". Darauf folgend wieder Bewölkungsverdichtung, dichter Stratocumulus stratiformis opacus, die Temperatur liegt unter dem Gefrierpunkt.

Abends dynamische Hebungen mit zeitweise kräftigem Schneefall.

Kühlturmwolke als Cumulus

15.01.2013 Di

Im derzeit stationären mitteleuropäischen Höhentrog wandern mehrere Höhentiefs auf komplexen Zugbahnen.

Im Fläming mäßiger Frost, bis zum Mittag Bodennebel, der die Bäume mit einer schönen Reifschicht überzieht. Anschließend steigt die Nebelschicht auf und ist als Stratus translucidus anzusprechen, die Sonne scheint schwach durch die tiefe Wolkenschicht.

Stratus translucidus

16.01.2013 Mi

Weiterhin leichter Dauerfrost, im europäischen Trog vagabundieren Höhentiefs mit teilweisem Kaltlufttropfencharakter fast unberechenbar umher und liefern deutschlandweit leichten Schneefall.

Es bleibt den ganzen Tag über bei dichter, unstrukturierter Schichtbewölkung, die kein Bild Wert ist. Die Schneedecke ist zwar nach wie vor dünn, aber geschlossen - bei niedrigem Druckgradienten am Boden wird Mitteleuropa selbst zum Kälteproduzent.

Dünne Schneeschicht

17.01.2013 Do

Der Trog über Mitteleuropa hat sich nur wenig ostwärts verlagert, am Boden bleibt nach wie vor hoher Luftdruck über Nordeuropa wetterbestimmend. Hoch Annegret hat sich zwar Richtung Türkei verabschiedet, dafür setzt sich die Antizyklone Bianca über Skandinavien fest.

Im Fläming leicht steigende Temperatur, aber kein Tauwetter - es bleibt wechselnd bewölkt mit Altostratus opacus und Altocumulus stratiformis perlucidus translucidus.

18.01.2013 Fr

In der Höhe schließt sich ein weiterer Trog südlich von Grönland dem mitteleuropäischen Partner an, so dass sich eine langgestreckte, weit über den Atlantik reichende, zonal orientierte Trogkonstellation ergibt. Unbeeinflusst davon bleibt es bei hohem Bodendruck über Skandinavien und der Großwetterlage Hoch Nordmeer Fennoskandien zyklonal (HNF z).

Weiterhin leichter Dauerfrost bei nahezu strukturloser Schichtbewölkung, mittags leichter Schneegriesel.

graue Wolken

19.01.2013 Sa

An der Südflanke von Hoch Bianca bleibt es bei der kalten, östlichen Bodenströmung, mäßiger Frost. Die Frontalzone hat sich weit nach Süden ausgedehnt und streift Marokko, an der Vorderseite dieses Trogs wird milde Höhenluft in den Süden und Südwesten Deutschlands transportiert - dort wird gefrierender Regen mit Glatteisbildung bewarnt.

Vormittags treiben unregelmäßige Cumulus- Wolken schnell westwärts, danach monotone Schichtbewölkung. Stundenlang fallen einzelne Schneekristalle, die jedoch die dünne Schneedecke nicht wesentlich erhöhen.

Cumulus-Fetzen

20.01.2013 So

Das Zentrum des trogvorderseitigen Tiefs verlagert sich nordwärts Richtung westliche Nordsee, sein Frontensystem überquert unter Okklusionsbildung den Südwesten Deutschlands - dort fällt gefrierender Regen mit Glatteisbildung.

Im Fläming bleibt es bei der kalten Strömung aus östlicher Richtung. Der Himmel ist überwiegend locker bewölkt, mittags zieht Altostratus in den Unterarten translucidus, gefolgt von opacus auf. Nachmittags größere Lücken in der mittelhohen Wolkenschicht, darüber wird feiner Cirrocumulus und Cirrostratus fibratus sichtbar.

21.01.2013 Mo

Am frühen Morgen überquert das Frontensystem des Randtiefs, dessen Zentrum über England liegt, den Fläming von Südwesten her. Das Aufgleiten der Warmluft auf den massiven Kaltluftkörper bringt ausgiebigen Schneefall, schon vormittags liegen 6 cm Neuschnee.

Nach einer Pause um die Mittagszeit schneit es unentwegt bis zum späten Abend weiter, endlich bedeckt eine authentische Schneedecke von 12 cm die Hügellandschaften des Flämings.

In der Höhe verlagert sich der Südteil des Höhentroges ostwärts, seine Achslage ist aktuell England > östliches Mittelmeer. Am Boden bleibt es nach wie vor bei der kalten östlichen Anströmung - Vollwinter!

Schneefall im Januar 2013

22.01.2013 Di

Hoch Camelia liegt über Skandinavien, von hier aus erstreckt sich ein Hochdruckkeil ostwärts, an dessen Südflanke weiterhin sehr kalte Kontinentalluft nach Mitteldeutschland gelangt.

Im Fläming bleibt es tagsüber weitgehend bedeckt, niederschlagsfrei und kalt, nur in den Mittagsstunden kämpft sich die Sonne kurzzeitig durch Altostratus translucidus.

23.01.2013 Mi

Großwetterlage TRM (Trog Mitteleuropa), selbiger erstreckt sich weit südwärts bis an die Nordküste Afrikas und beherbergt mehrere eigenständige Höhentiefs.

Am Boden hat sich der Druckgradient zwischen Skandinavienhoch und Mittelmeertief verringert, es herrscht ruhiges Winterwetter. Es bleibt allerdings bei einer leichten Anströmung aus östlicher Richtung und mäßigem Dauerfrost.

Die langweilige Schichtbewölkung wird durch senkrecht aufsteigende Wolken aus Kühltürmen aufgelockert, die fast windstilles Wetter anzeigen.

Vertikale Wolken aus einem Kühlturm

24.01.2013 Do

Nach wie vor wabern mehrere flache Höhentiefs im lang amplifizierten mitteleuropäischen Trog ziellos umher, trotz nur schwachem Hebungsantrieb vormittags anhaltender, schwacher Schneefall.

Die Hochnebeldecke bleibt geschlossen, das Wort "Sonne" wird allmählich zum Fremdwort. Weiterhin Dauerfrost, der sich am Abend verschärft.

 

25.01.2013 Fr

Am Morgen klarer, wolkenloser Himmel und strenger Frost, endlich erstrahlt wieder die Sonne über den schneebedeckten Fläminglandschaften.

Hoch Camelia hat sich unter Abschwächung südostwärts verlagert, das Zentrum liegt jetzt über der Ostsee - es bleibt bei der Zufuhr kalter Festlandluft.

In der Höhe hat sich der europäische Langwellentrog leicht ostwärts bewegt, ein Blick nach Westen offenbart einen zunehmend aktiver werdenden Atlantik.

Sonnenaufgang Januar 2013

26.01.2013 Sa

Es bleibt nach wie vor sehr kalt, allerdings nicht mehr wolkenlos - im Tagesverlauf mehrschichtige Bewölkung, von Stratocumulus stratiformis über Altocumulus bis zu feinem Cirrostratus.

Auf dem Atlantik ist derzeit eine "Bombogenese" zu beobachten, durch direktes Zusammenprallen von Warm- und Kaltluft im Bereich der Frontalzone bildet sich binnen weniger Stunden ein mächtiges Tief mit einem Kerndruck unter 930 hPa.

An dessen Südseite findet massive Warmluftadvektion Richtung Mitteleuropa statt, im Westen Deutschlands schon steigende Temperatur.

Sonnenuntergang mit hohen Wolkenschichten

27.01.2013 So

Im Tagesverlauf wird es schnell wärmer, die Temperatur erreicht am Nachmittag den Gefrierpunkt und verharrt dort. Die Okklusionsfront von Orkantief Jolle mit Zentrum südlich von Island überquert Deutschland, im Fläming anhaltender Schneefall, der erst am Abend endet.

Postfrontal schwenkt ein flacher Höhenrücken ein, das mit dem Absinken verbundene Aufklaren und die noch gefrorenen Böden sorgen für Warnungen vor Glätte durch überfrierende Nässe.

Schnee am 27. Januar

28.01.2013 Mo

Nachts ist die Temperatur wieder knapp unter den Gefrierpunkt gesunken, wie prognostiziert sind die Straßen teilweise glatt. Obwohl die Umstellung der Großwetterlage auf West zyklonal (Wz) abgeschlossen ist, bleibt es heute bei ruhigem Winterwetter und leichten Plusgraden.

Die Bewölkung beschränkt sich zunächst auf Cirrus und Cirrostratus fibratus, an dem sich mehrfach Nebensonnen ausbilden. Nach Durchzug eines wolkenlosen Streifens bedeckt sich der Himmel am Abend mit Altostratus.

Nebensonne am 28. Januar

29.01.2013 Di

Von Südwesten her nähert sich die Warmfront von Sturmtief "Lennart" mit Zentrum südlich von Island, verbunden mit einer kräftigen Anströmung aus westlicher bis südwestlicher Richtung.

Im Fläming steigt die Temperatur noch zögerlich, die Höchsttemperatur beträgt 6°C, es bleibt bedeckt mit Stratocumulus stratiformis opacus.

30.01.2013 Mi

In der Nacht hat die Warmfront des Zyklons Lennart, dessen Zentrum sich zügig südostwärts verlagert, den Fläming überquert und mit 10mm Regen durchnässt. Vormittags liegt Mitteldeutschland im Warmsektor des Frontensystems, die Temperatur steigt auf sehr milde 12 °C.

Gegen 15 Uhr ein fast lehrbuchmäßer Durchzug der (Ana) Kaltfront, die sich auf den Niederschlagskarte als markantes, schmales Regenband manifestiert - die Temperatur fällt um 5 K, danach wieder steigender Barometerstand.

In Folge kurzzeitig Wetterberuhigung, doch schon gegen 19 Uhr greift der nächste Trog über - gepaart mit stürmischen Böen und weiteren, kräftigen Regenschauern.

Wolken im Warmsektor eines Frontensystems

31.01.2013 Do

Der Januar 2013 verabschiedet sich mild und stürmisch, mit einer straffen, zonal orientierten Frontalzone.

Nach einem Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch mit flauschigem Cumulus zwischen denen Crepuscularstrahlen erglšnzten, bedeckte sich der Himmel mit Stratocumulus und Altostratus opacus. Bis zum Abend frischer bis starker Westwind, gegen 18 Uhr beginnt es zu regnen.

Kontrastreicher Sonnenaufgang

 

Wolken Dezember 2012

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