Flämingwetter

Das Flämingwetter im Rückblick - Januar 2014

Wettertagebuch
Januar 2014

 

Beobachtungen

Klassifikation

Wetterarchiv

Lichteffekte

 
Jahre

Blühendes Kraut Januar 2014Auch im Januar ist das Muster zunächst unverändert, ein mächtiger Kältepol über Neufundland produziert Atlantiktiefs am Fließband, die milde Luftmassen nach Europa transportieren. Ein Durchbruch des Atlantiks scheitert jedoch nach wie vor an hohem Bodendruck über Osteuropa, an dem die Tiefs abprallen - Deutschland bleibt in einer milden, gradientenschwachen Wetterlage.

Erst zu Beginn der 3. Dekade hielt der Winter Einzug, allerdings nur im Nordosten. Ein Skandinavienhoch schickte an seiner Südflanke kalte Festlandluft in den Fläming, über einer dünnen, aber authentischen Schneedecke wurde es endlich winterlich kalt.

Jahr 2014
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Diagramm von Temperatur (rot) Niederschlag (blau) und Luftdruck (grün) Monat Januar 2014 im Fläming
Temperaturdiagramm Januar 2014

Wettererscheinungen im Januar 2014

Sonnenuntergang im Januar

Wie der Vormonat faszinierte der Januar mit prachtvollen Auf- und Untergängen der Sonne, besonders in der ersten Dekade.

In der von Südwesten her einströmenden höhenmilden, oft stabilen Luftschichtung bildeten sich häufig lockere Altocumulus- und Altostratus- Felder aus, die von unten her illuminiert, mit faszinierenden Farben beeindruckten.

22°-Ring im Januar

Haloerscheinungen waren im Januar zwar nicht ausgesprochen selten, aber auch kaum beeindruckend.

Lediglich der 22°-Ring und unauffällige Nebensonnen zierten an manchen Tagen das Himmelsgewölbe, es konnte keine weitere Haloart beobachtet werden.

Ursache war möglicherweise eine etwas unruhige Luft in der Höhe. Die Eiswolken lagen selten ruhig, sie hatten meist unruhige "cumuliforme" Anteile.

 

Endlich Schnee!

Man hat es schon fast nicht mehr für möglich gehalten, aber am 21. Januar hielt doch noch der Winter Einzug.

Die dünne Schneedecke (Bild) wurde durch zwei weitere Schneefallereignisse verstärkt, darüber wurde es am 25. und 26. des Monats bei Ostwind bitter kalt.

Somit lag das Temperaturmittel im Januar mit einer positiven Abweichung von etwa 0,5 K doch noch weitgehend im normalen Bereich.

  Monatsdaten: aktueller Monat Abweichung vom Referenzzeitraum 1961 bis 1990:
  Temperatur- Mittelwert 1,2 °C + 2,0 K
  Niederschlagsmenge 25 mm ~ 75 %
  Sonnenscheindauer 47 Stunden ~ 100 %